Diagnose

Wie kam es zur Diagnose?

Erfahrungsbericht der Initiantin von Move4YPD.

  

Bei meinen sportlichen und musikalischen Tätigkeiten bemerkte ich schon seit mehr als 10 Jahren kleinste Einschränkungen. Meine Turnschuhe waren rechts immer abgewetzt, meine Fingerfertigkeit auf dem Cornet verlangsamte sich zusehends. Auf Reisen fiel mir auf, dass ich immer so „schimmeligen“ Geruch in der Nase hatte. Beim Essen von verschiedenen Gerichten konnte ich den Geschmack nur noch erahnen, da ich nicht mehr alles riechen konnte. Ich hatte zunehmend Höhen-und Platzangst. Die Haare zu waschen war nur noch mit einer Hand möglich. Meine rechte Hand machte einfach nicht mehr das, was sie sollte, obwohl ich mich sehr anstrengte und konzentrierte, um gewisse Bewegungen auszuführen.

 

Nach ersten ärztlichen Abklärungen tendierte man auf Carpal Tunnel Syndrom in der rechten Hand, so dass ich fast zwei Jahre eine Handschiene zum Schonen trug. Nachdem ich durch einen Unfall den rechten Ellenbogen operieren musste und meinen rechten Arm fast einen Monat nicht optimal bewegen konnte, ging gar nix mehr. Geldstücke aus dem Geldbeutel heraussuchen oder die Maus am Computer bedienen, Texte schreiben und vieles mehr war sehr umständlich und die Bewegungen sehr verlangsamt. 

 

Weitere Abklärungen in der neurologischen Abteilung des Spitales ergaben dann die Riesenohrfeige links und rechts, mitten in mein so aktives und ausgefülltes Leben. Morbus Parkinson mit 42 Jahren.

 

Erst Schock, dann Verdrängung, Traurigkeit, Selbstmitleid und eine sehr grosse Ohnmacht. Warum ich?

 

Verschiedene Abklärungen folgten nun anhand von MRI/CT, Datascan und DNA Analyse, so dass wir endgültige Gewissheit hatten.

 

Seither bin ich auf die Einnahme von Medikamenten angewiesen, da ohne diese nichts mehr funktioniert so wie es einmal war.

 

Den Kopf, wie ein Strauss in den Sand zu stecken, liegt mir nicht. In allen möglichen negativen Situationen suche ich immer etwas Positives um mich daran zu klammern und das Beste daraus zu machen. In der Rolle als Empfängerin einer Diagnose, mit dieser ein junger Mensch, mitten in einem aktiven Leben sicher nie gerechnet hätte, lebt es sich einfacher mit einer positiven Einstellung. Mein Motto ist es positiv zu bleiben und das Leben in allen Facetten wahr zu nehmen. 

  • Was genau ist diese Krankheit überhaupt?
  • Was kann ich zu meinem Wohlbefinden beitragen?
  • Wie ist der Verlauf dieser Krankheit?
  • Was sind die Ursachen?
  • Antworten dazu möchte ich gerne herausfinden und hier bei Move4YPD vermitteln.